Der deutsche Handel steht unter Druck: Steigende Energiekosten, Inflation, Personalmangel und volatile Lieferketten belasten die Margen. Zuverlässige und planbare Kostenstrukturen sind wichtiger denn je. Gleichzeitig wachsen die Abhängigkeiten von internationalen Konzernen – auch bei kritischen Infrastrukturen wie Zahlungssystemen. Umso relevanter ist es für den Handel, sich nun mit der eigenen Bezahlinfrastruktur und den damit verbundenen Kosten und Abhängigkeiten zu beschäftigen.
Laut Konjunkturumfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) rechnen viele Einzelhändlerinnen und Einzelhändler auch 2025 mit einem stagnierenden oder rückläufigen Umsatz. Angesichts dieser Entwicklung analysieren sie jeden Kostenblock. Verträge mit Lieferanten werden neu verhandelt, Energieverbrauch optimiert, Prozesse digitalisiert. Dabei unterschätzen sie oft einen zentralen Faktor: den Payment-Mix. Wie aktuelle Studien belegen, gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den Kosten der verschiedenen Zahlungssysteme – mit direktem Einfluss auf die Rentabilität jeder einzelnen Transaktion.
Kartenzahlung dominiert – aber zu welchem Preis?
Bargeldlose Zahlungen haben sich längst zum Standard etabliert und machen heute fast zwei Drittel (64 Prozent) des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel aus, wie die EHI-Studie „Zahlungssysteme im Einzelhandel 2025“ belegt. In diesem wachsenden Markt behauptet sich die girocard, die Debitkarte der deutschen Banken und Sparkassen, mit rund 42 Prozent als klare Marktführerin, während internationale Debitkarten und Kreditkarten gemeinsam 15 Prozent erreichen. Digitale Bezahlverfahren gewinnen dabei weiter an Relevanz, wohingegen die Nutzung von Bargeld abnimmt.
Doch was bedeuten diese Zahlungsgewohnheiten für die Kostenseite? Eine unabhängige Studie von ibi research zu den Gesamtkosten von Zahlungsverfahren bringt Klarheit: Im stationären Handel ist die girocard das günstigste bargeldlose Kartenzahlverfahren mit Zahlungsgarantie. Die Kosten für die girocard liegen bei 0,60 Prozent des Umsatzes, für internationale Debitkarten hingegen werden im Schnitt Entgelte in Höhe von 1,24 Prozent fällig – mehr als doppelt so viel. Die Kosten für Kreditkarten liegen mit 1,53 Prozent noch höher. Das zeigt: Die girocard zahlt sich durch ihre hohe Verbreitung von rund 100 Millionen ausgegebenen Karten und damit einhergehende Skaleneffekte für den Handel aus. Dank der Zahlungsgarantie ist darüber hinaus jede girocard-Transaktion für Händlerinnen und Händler vollständig abgesichert. Das schafft Planungssicherheit und reduziert das Ausfallrisiko.
Digitale Souveränität als strategischer Erfolgsfaktor
Neben der Kosteneffizienz gewinnt die Unabhängigkeit von internationalen Infrastrukturen an Relevanz. Eine aktuelle Studie des Digitalverbands Bitkom zeigt, dass 84 Prozent der deutschen Unternehmen die Stärkung der digitalen Souveränität als Top-Priorität sehen. Der Trend zu regionalen, transparenten Lösungen ist auch im Bewusstsein der Kundschaft angekommen. Eine repräsentative Studie von infas quo im Auftrag der girocard zeigt: 65 Prozent der Befragten glauben, dass außenpolitische Konflikte die deutsche Wirtschaft stark beeinflussen. Jede und jeder Zweite findet es wichtig, dass ein deutsches Bezahlverfahren existiert.
Internationale Zahlungssysteme werden von globalen Konzernen kontrolliert, deren Entscheidungen der Handel nicht beeinflussen kann. Preiserhöhungen, Systemänderungen oder geopolitische Verwerfungen können unmittelbare Auswirkungen auf das Tagesgeschäft haben. Ein inländisch betriebenes Zahlungssystem wie die girocard sorgt dafür, dass zentrale Funktionen nicht ins Ausland verlagert werden – weder technisch noch wirtschaftlich. Als Debitkarte der deutschen Banken und Sparkassen ist die girocard unabhängig von außereuropäischen Entwicklungen und den Interessen global agierender Konzerne – und kann zielgerichtet auf hiesige Marktveränderungen reagieren.
Datenschutz nach europäischen Standards
Ein wichtiges Plus in puncto digitale Souveränität: Alle Zahlungen mit der girocard unterliegen europäischen Datenschutzstandards. Während Zahlungsdaten internationaler Systeme häufig in außereuropäischen Rechenzentren verarbeitet und gespeichert werden, bleiben girocard-Transaktionen datenschutzrechtlich geschützt. Dass auf die girocard Verlass ist, zeigt ihre beeindruckende Sicherheitsbilanz: Bis heute ist kein einziger Schadensfall durch eine gefälschte oder technisch manipulierte girocard bekannt. Besonders wissenswert für Händlerinnen und Händler sind die einheitlichen technischen Schnittstellen der deutschen Debitkarte. Durch sie lassen sich Kassensysteme schnell anpassen und Entwicklungsaufwände auf ein Minimum reduzieren.
Fazit: Payment als strategische Weichenstellung
Die Wahl des Zahlungssystems ist keine rein technische Frage mehr – sie ist eine unternehmerische Weichenstellung. Wer jetzt in kosteneffiziente, eigenständige Lösungen investiert, optimiert nicht nur die eigenen Margen, sondern stärkt auch seine Resilienz gegenüber geopolitischen Abhängigkeiten und künftigen Marktverschiebungen.
Die girocard bietet dem Handel eine überzeugende Kombination: Sie ist das günstigste bargeldlose Kartenzahlverfahren mit Zahlungsgarantie am deutschen Markt, vereint höchste Sicherheitsstandards mit bewährter Technologie und sichert als heimisches System strategische Unabhängigkeit. Mit 42 Prozent Marktanteil am Umsatz des stationären Einzelhandels und rund 22 Millionen Transaktionen täglich ist sie die führende Bezahlkarte hierzulande – und damit eine verlässliche Grundlage für die Zukunft des Handels. Banken, Sparkassen, Technologiepartner und Handel arbeiten gemeinsam gezielt an Weiterentwicklungen – für eine stabile Zahlungsinfrastruktur, die auf langfristige Partnerschaften ausgelegt ist.
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